meine Themen

Titelbildbildung

 

Politik auf Kindernasenhöhe und aus den Blickwinkeln der Heranwachsenden.

Kinder und Jugendliche sollen in Köln die besten Chancen haben, um hier aufzuwachsen, sich zu entfalten und ihre Persönlichkeit zu entwickeln. Ich will, dass jedes Kind, jeder Jugendliche und jede Familie frühzeitig diejenige Unterstützung bekommt, die sie in den unterschiedlichen Lebenslagen brauchen. Dabei orientiere ich mich an dem Leitbild: Prävention vor Intervention.

Als wachsende Stadt ist Köln in der glücklichen Situation, dass hier immer mehr Kinder, Jugendliche und Familien wohnen. Für mich ist klar, dass Familien dort sind, wo Kinder heranwachsen oder wo Menschen füreinander Verantwortung übernehmen. Neben der klassischen Familie gehören dazu selbstverständlich auch Patchwork-Familien, Regenbogenfamilien, Ein-Eltern-Familien etc. Familie schliesst dabei selbstverständlich nicht nur Kinder und Eltern, sondern auch Senioren ein.

Bildung als Schlüssel

Bildung ist der Schlüssel zur Verwirklichung der persönlichen Lebenschancen, gesellschaftlicher Teilhabe, zur individuellen Entfaltung und zu beruflichen Perspektiven. Häufig entscheidet leider immer noch die soziale Herkunft der Eltern über die persönlichen, sprachlichen und beruflichen Entwicklungen ihrer Kinder und Jugendlichen. Deshalb müssen wir bei den Kleinsten anfangen!

Der U3 Ausbau

Ausbau der Kitaplätze für die Allerkleinsten (U3) auf nahezu 40% Versorgungsquote. Dies ist der 2. beste Wert in einer Großstadt in NRW. Mir ist aber klar, dass dies für eine Großstadt wie Köln nicht ausreichend ist. Durchschnittlich gehe ich von einem Bedarf einer 50% Ausbauquote aus. Dieser verteilt sich sicherlich nicht gleich auf alle Stadtteile. Ein Ausbau, der sich an den Bedürfnissen der Kinder und der Familien orientiert ist notwendig. Dabei dürfen die sowie schon benachteiligten Stadtteile nicht abgehängt werden. Denn Bedarf an einem Kitaplatz definiert sich nur an doppelter Berufstätigkeit der Eltern, sondern auch an sozialen Bedarfen.

Mehr dazu: Rathaus Ratlos/März 2013: Anspruch auf einen Betreuungsplatz für die Allerkleinsten

Der qualitative und quantitative Ausbau der offenen Ganztagsschule (OGS)

Ich habe mich für mehr Qualität im offenen Ganztag durch qualifiziertes Personal und mehr Projekte aus dem Bereich der kulturellen Bildung (Theater, Tanz, Musik …) immer eingesetzt. Bildung darf nicht nur schnöde Wissensvermittlung sein. Kulturelle und Soziale Bildung sind Teil einer ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung. Trotz der angespannten Haushaltslage haben wir dafür gesorgt, dass freiwillige kommunale Gelder für mehr Personal in den OGS-Gruppen erhalten bleiben.

Auch haben wir große Anstrengungen unternommen, um die Aufstockung der OGS Plätze fortzusetzen. Mittlerweile haben 25.500 der GrundschülerInnen einen Platz im offenen Ganztag.

Mehr dazu: Rathaus Ratlos/Juni 2013: Offener Ganztag an Grundschulen: Mehr Plätze und weiterhin gute Qualität! (S. 4)

Ein Netz gegen die Folgen von Kinderarmut u.a. durch den Einsatz von SchulsozialarbeiterInnen

Kinderarmut ist leider auch in Köln ein großes Thema. Ein kommunales Handlungskonzept haben wir auf den Weg gebracht. Ein wichtiger kommunaler Baustein gegen die Folgen von Kinderarmut ist der Einsatz von Schulsozialarbeiterinnen in Schulen in Stadtteilen mit besonderen Jugendhilfebedarf. Deshalb haben wir die Entfristung der über 100 SchulsozialarbeiterInnenstelle vorbehaltlich der Weiterfinanzierung durch den Bund beschlossen. An den Bund haben wir einen Appell gerichtet, damit er auch weiterhin die SchulsozialarbeiterInnen finanziert und die Kommunen nicht im Regen stehen lässt.

Der Erhalt des KölnPass ermöglicht vielen Kindern darüber hinaus mehr Teilhabe, damit sie ein kostengünstiges Mittagessen erhalten und reduzierte Eintrittspreise in die Bäder etc. bekommen.

mehr dazu: Fortführung der Schulsozialarbeit ab 2014

Mehr zum Thema Kinder, Familie, Jugend & Schule

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld